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Hier finden Sie schnelle Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um unsere Elektronikkomponenten und Service-Dienstleistungen. Sie finden verständliche Erklärungen zu Fachbegriffen und erhalten kompetente Unterstützung – damit Sie die Installation und der Betrieb unserer Produkte und Services reibungslos funktioniert.
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Welche Firmware ist auf meinem M-Bus-Pegelwandler/-Splitter/-Gateway ist installiert?

Die aktuelle Firmware-Version wird oben rechts auf der Webseite des Gerätes im Menü Filter angezeigt. Verschiedene Geräte haben unterschiedliche Firmware-Versionen.

Gibt es Firmware-Updates für die M-Bus-Pegelwandler/-Splitter/-Gateways?

Firmware-Updates sind verfügbar und können mit einem speziellen Update-Tool installiert werden. Unser Service ist Ihnen bei der Auswahl der richtigen Firmware gern behilflich.

Kann ich meinen M-Bus-Pegelwandler/-Splitter/-Gateway ohne DHCP-Server erreichen?

Ja, bei direkter Verbindung zu Ihrem PC kann das Gerät über die Link-Local-Adresse erreicht werden. Diese Adresse wird aus der MAC-Adresse generiert, die sich auf einem Aufkleber am Gerät befindet. Für die Umrechnung können Sie den Link-Local-Converter unter https://ben.akrin.com/mac-address-to-ipv6-link-local-address-online-converter/ verwenden. Das ermittelte Ergebnis setzen Sie in eckige Klammern und geben es in den Browser ein, um auf das Gerät zuzugreifen. Wir empfehlen das Verwenden eines DHCP-Servers.

Warum werden von meinem M-Bus-Pegelwandler/-Splitter/-Gateway keine MQTT-Datenpunkte gesendet?

Zähler-Datenpunkte werden nur übertragen, wenn Zähler in der Scan-Liste eingetragen und gespeichert sind. Zudem kann ein zu hohes Abfrageintervall für die Zähler die Datenübertragung verhindern.

Warum ist meine Scan-Liste nicht vorhanden?

Die Scan-Liste ist möglicherweise noch nicht vorhanden, da bei einem hohen Abfrageintervall die Erstellung entsprechend lange dauert.

Was beschreibt der Modus „Transparent“ bei M-Bus-Pegelwandlern/-Splittern/-Gateways?

Im „Transparent“-Modus arbeitet das Gerät als Standard-Pegelwandler, wobei Signale an den Schnittstellen (je nach Gerät: RS-485, RS-232, USB, M-Bus (Ma)nager oder auch Ethernet) ohne Verarbeitung direkt an die M-Bus-Klemmen weitergeleitet werden.

Was bedeuten die Funktionen FCB und FCB Toggle bei den M-Bus-Pegelwandlern/-Splittern/-Gateways?

Das FCB-Bit wird an den Zähler gesendet und ändert seinen Status nach erfolgreicher Übertragung. Wenn das FCB-Bit nicht wechselt, fordert das Gerät den Zähler auf, die Daten erneut zu senden. Mit FCB Toggle übernimmt das Gerät den Wechsel des Bits automatisch.

Was bedeutet die Funktion FCV?

Wenn ein Antwort-Telegramm eines Zählers nicht in ein einzelnes RSP_UD-Telegramm passt, kann die Auswertung des FCV-Bits aktiviert werden. Die gleichzeitige Auswertung des FCV-Bits und des FCB-Bits signalisiert den korrekten Empfang des RSP_UD-Telegramms für das folgende Telegramm.

Der Zähler antwortet auf das Toggle des FCB-Bits und des FCV-Bits mit einem Multi-Telegramm. Zähler, die nur ein einzelnes RSP_UD-Telegramm senden, ignorieren das Multi-Telegramm und übertragen stets dasselbe, einzelne Telegramm.

Was bedeutet die Funktion SND_NKE?

SND_NKE sendet ein Protokoll zur Normalisierung der Zähler vor der Auslesung.

Was bewirkt die Funktion Data Timeout?

Die TCP-IP-Schnittstelle wird nach der angegebenen Zeit geschlossen und muss erneut aufgebaut werden. Wenn die Timeout-Zeit auf 0 eingestellt wird, dann bleibt die TCP-Verbindung dauerhaft bestehen.

Was bedeutet eine blinkende Overload-LED im 5-Sek-Intervall am M-Bus-Pegelwandler/-Splitter/-Gateway?

Eine blinkende Overload-LED im 5-Sekunden-Takt weist auf einen Kurzschluss oder eine Überlastung des Geräts hin. Es wird empfohlen, die Lasten an den M-Bus-Klemmen zu überprüfen.

Was zeigt eine gelb blinkende Data-LED beim M-Bus-Pegelwandler/-Splitter/-Gateway an?

Eine gelb blinkende Data-LED signalisiert eine Anfrage an den Zähler.

Was zeigt eine grün blinkende Data-LED beim M-Bus-Pegelwandler/-Splitter/-Gateway an?

Eine grün blinkende Data-LED zeigt eine Antwort vom Zähler an.

Was bedeutet eine gelegentlich rot blinkende Overload-LED beim M-Bus-Pegelwandler/-Splitter/-Gateway?

Eine gelegentlich blinkende Overload-LED kann auf einen Reset oder eine Überlastung hinweisen. Eine Blinkfrequenz im 5-Sekunden-Takt deutet auf einen Kurzschluss oder Überlastung hin. Es wird empfohlen, die Lasten an den M-Bus-Klemmen zu prüfen.

Warum verfügt der M-Bus-Zähler über 4 Klemmenpaare?

Die vier Klemmenpaare an einem M-Bus-Zähler oder einem entsprechenden Anschlussmodul dienen vor allem dazu, die Installation und Verdrahtung flexibler und übersichtlicher zu gestalten. Sie sind in der Regel parallel geschaltet und bieten somit mehrere gleichwertige Anschlussmöglichkeiten für die Zwei-Draht-M-Bus-Leitung. Die vier Klemmenpaare sind also keine separaten Bussegmente, sondern bieten lediglich mehrere parallele Zugriffspunkte auf die gleiche M-Bus-Leitung. Dies erleichtert die Installation und Verdrahtung, besonders bei größeren oder komplexeren Systemen, und sorgt für mehr Flexibilität beim Anschluss von Zählern oder Sensoren.

Welche Unterlagen liegen den Geräten bei oder sind verfügbar?

Dem Gerät liegt in der Regel ein Bedienhandbuch bei. Zusätzlich werden ein Datenblatt sowie eine Installationsanleitung zum Download bereitgestellt.

Was mache ich, wenn mein M-Bus-Zähler nicht am Pegelwandler funktioniert?

Es kann in Einzelfällen vorkommen, dass es bei der Kommunikation mit noch unbekannten Zählern zu Problemen kommt. In diesem Fall bitten wir Sie, sich an unseren Support zu wenden und dabei den verwendeten Zählertyp anzugeben. Wir prüfen das Problem und unterstützen Sie unkompliziert, zum Beispiel durch ein Firmware-Update, um die Kompatibilität sicherzustellen.

Was bedeutet Standardlast bei M-Bus?

Die Standardlast bei M-Bus bezeichnet den elektrischen Strom, den ein angeschlossenes Teilnehmergerät (z. B. ein Zähler) aus dem Bus bezieht. Sie gibt an, wie viel Strom ein Gerät auf dem M-Bus verbraucht.

Details zur Standardlast: Eine Standardlast entspricht 1,5 mA.

Jedes M-Bus-Gerät (z. B. ein Wärmemengenzähler) verbraucht eine bestimmte Anzahl an Standardlasten, meist eine oder zwei. Die maximale Teilnehmerzahl an einem M-Bus-Manager hängt direkt von der Anzahl der unterstützten Standardlasten ab.

Beispiel: Ein Pegelwandler MPW-64 ist für 64 Standardlasten ausgelegt. Wenn jeder Zähler 1 Standardlast (1,5 mA) zieht, können 64 Geräte angeschlossen werden. Zieht ein Gerät 2 Standardlasten (3 mA), sind nur noch 32 Geräte möglich.

Warum ist das wichtig? Das Wissen um die Standardlast ist entscheidend für die Planung und Auslegung eines M-Bus-Systems, um sicherzustellen, dass:

  • der Manager nicht überlastet wird,
  • alle Geräte zuverlässig kommunizieren,
  • und die Stromversorgung über den Bus stabil bleibt.

Glossar

Definition

Anlagenmanagement

Systeme zur Überwachung und Verwaltung von Anlagenzuständen, um Wartungen effizient zu pla nen und Ausfälle zu vermeiden.

Antrieb (Drive)

Elektrische Maschinen oder Geräte, die mechanische Bewegung erzeugen

Bandbreite

Datenübertragungsrate eines Netzwerks oder einer Schnittstelle.

Energieeffizienz

Verhältnis der nutzbaren abgegebenen Energie zur aufgenommenen Energie.

Frequenzumrichter

Geräte, die Netzspannung und -frequenz in variable Werte umwandeln, um Elektromotoren zu steu-ern.

M-Bus (Meter-Bus)

Ein standardisiertes Feldbussystem zur Fernablesung von Verbrauchszählern, wie Wasser-, Gas-, Strom- oder Wärmezählern. Es wurde speziell für die Anwendung in der Gebäude- und Energietech-nik entwickelt. Die Kommunikation erfolgt zwischen Zählern und einem zentralen Datensammler, meist in einem Manager-Subordinate-System. Das Übertragungsmedium ist in der Regel kabelge-bunden (2-Draht-Leitung), es gibt jedoch auch eine kabellose Variante (Wireless M-Bus). Das System entspricht der europäischen Norm EN 13757 und ist energieeffizient, skalierbar sowie weit verbreitet in Smart-Metering-Anwendungen.

M-Bus-Splitter

Ein M-Bus-Splitter teilt ein bestehendes M-Bus-Netzwerk in mehrere Segmente auf oder erweitert es, um mehrere Manager oder entfernte Zähler zu verbinden, ohne die Kommunikation zu stören. Er iso-liert elektrisch (um Störungen oder Edschleifen zu vermeiden), kopiert Signale von einem M-Bus-Ma-nager in M-Bus-Geräte-Segmente verlustfrei und ermöglicht den Parallelbetrieb mehrerer Manager, wie z.B. Energieversorger und Hausverwaltung. Einsatzgebiete sind beispielsweise die gleichzeitige Abfrage von Zählen durch verschiedene Systeme (Gebäudeleitsystem und externer Abrechnungs-dienstleister) oder die Erweiterung großer Anlagen (Splitter versorgen entfernte Segmente). Darüber hinaus erlaubt es ein Splitter, beim Ausfall eines Managers schnell auf einen anderen Manager um-zuschalten. Es gibt passive Varianten ohne Verstärkung sowie aktive Modelle mit Verstärkung und galvanischer Trennung sowie Prioritätssteuerung.

MQTT (Message Queuing Telemetry Transport)

Ein leichtgewichtiges Netzwerkprotokoll zur Kommunikation zwischen Geräten, das vor allem im Internet der Dinge (IoT) eingesetzt wird. Es ermöglicht eine effiziente Datenübertragung mit gerin-gem Ressourcenverbrauch, auch bei schlechter Netzwerkverbindung. Das Protokoll basiert auf dem Publisher-Subscriber-Modell (Pub/Sub), bei dem Geräte Nachrichten auf sogenannte Topics veröf-fentlichen oder abonnieren, um diese zu empfangen. MQTT nutzt TCP/IP als Transportprotokoll und arbeitet standardmäßig auf den Ports 1883 (unverschlüsselt) und 8883 (mit TLS/SSL). Der zentrale Vermittler ist ein Broker (z. B. Mosquitto), der alle Nachrichten steuert. Geräte (Clients) senden oder empfangen Nachrichten, die in Kategorien (Topics) organisiert sind, beispielsweise haus/wohn-zimmer/temperatur. Vorteile von MQTT sind der geringe Overhead, die ereignisbasierte Datenüber-tragung und die Unterstützung von Quality of Service (QoS) für eine zuverlässige Kommunikation. Durch die Unterstützung von MQTT ist kein M-Bus-Manager mehr erforderlich, um auf Zählerwerte zuzugreifen, da alle IP-basierten Gateways und Pegelwandler MQTT-kompatibel sind.